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Zahlen rund um die Familienernährung

Rund um die Ernährung gibt es jede Menge Zahlen verbunden mit Fakten.

Hier nun ein kleiner spannender Überblick:

 

Dies und Das:

100 Nudelsorten gibt es allein in Deutschland, weltweit über 600. Die älteste bekannte Rezeptur stammt aus China und ist über 4000 Jahre alt.

Ein Huhn legt im Durchschnitt 301 Eier pro Jahr.

 

Im Honig stecken mehr als 200 Nähr- und Vitalstoffe. Für 500 g Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000 x ausfliegen und eine Strecke von 120.000 km zurücklegen.

Geliebte Stulle: 77 % der Deutschen finden, dass ein richtig lecker belegtes Brot ein Zeichen von Liebe sei. Und bei 71 % weckt sein Anblick Kindheitserlebnisse.

 

 

Schon gewusst, dass…

…es eine 1:10:100-Formel fürs Nudelkochen gibt? Für 100 g Nudeln braucht man 10 g Salz und 1 l Wasser.

 

 

Vorschriften:

Bio-Ware: Rohprodukte wie Milch, Fleisch oder Gemüse müssen zu 100 Prozent nach den Richtlinien für biologische Landwirtschaft erzeugt sein. Bei verarbeiteten Produkten (Beispiel: Brotaufstrich) dürfen bis zu 5 Prozent Zutaten aus konventionellem Anbau verwendet werden.

E-Nummern: Die europäische Gemeinschaft hat etwa 320 erlaubt und nummeriert. Für Erzeugnisse aus biologischem Anbau sind laut Öko-Verordnung 53 Zusatzstoffe mit E-Nummern erlaubt.

 

 

Mahnende Kinderzahl:

20 % aller Kinder in Deutschland sind übergewichtig!

 

 

Küchen-Praxis:

Treffpunkt Herd; trotz Lieferservice und Fast Food: 77 % der Deutschen kochen gerne.

49 % der Eltern haben schon mit ihren Kindern gekocht, um sie an des Thema Lebensmittel und Nahrungszubereitung heranzuführen.

61 % aller Mahlzeiten nehmen die Deutschen gemeinsam mit anderen ein.

Nach der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bieten 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst pro Tag eine gute Mischung für eine ausgewogene Familien-Ernährung.

Pro Jahr isst jeder Deutsche 112 Eier -die in Nudeln, Kuchen & Co.- bereits mit eingerechnet.

 

Vor über 100 Jahren entwickelte Max Bircher-Benner (ein Schweizer Arzt) einen Mix aus Getreideflocken, Obst und Körnern für seine Patienten. Das berühmte Bircher-Müsli gab die Grundlage für tausende von Müsli-Kreationen. Der Müsli-Mix sollte ca. zu 3/4 aus Getreideflocken bestehen.

Frühstückscerealien speziell für Kinder haben den höchsten Zuckergehalt von 43 %.

Saftschorle für Ihre Familie: Mischen Sie den Saft mit Wasser im Verhältnis 1:3.

Wir werfen pro Jahr und Kopf 81,6 kg Lebensmittel in den Müll! Obst und Gemüse stehen mit 44 % an oberster Stelle der weggeworfenen Lebensmittel. Jedes 5. gekaufte Brot oder Brötchen landet im Mülleimer.

 

 

Das perfekte Maß finden; ohne Waage und Messbecher:

 

Lebensmittel

 

 

1 TL

 

1 EL

 

1 Tasse

 

Butter/Margarine

 

5 g 15 g 150 g
Grieß 4 g

 

12 g 100 g
Kakaopulver 3 g

 

10 g 80 g
Mehl 3 g

 

10 g 80 g
Milch 5 g

 

15 g 150 g
Öl 4 g

 

10 g 150 g
Paniermehl 3 g

 

10 g 80 g
Puderzucker 3 g

 

10 g 90 g
Quark 10 g

 

30 g 180 g
Sahne 4 g

 

12 g 140 g
Zucker 5 g

 

15 g 150 g

 

Mahlzeiten-Zutaten-Mengen:

Empfehlungen, mit welchen Mengen man pro Person rechnen sollte, damit auch alle satt werden. Für Kinder entsprechend angleichen.

Fleisch 125150 g (ohne Knochen)

Fischfilet 150200 g

Nudeln ca. 60 g als Beilage; ca. 125 g als Hauptgericht (jeweils ungekocht gewogen)

Kartoffeln 34 mittelgroße

Reis ca. 60 g

Gemüse 150200 g

Blattsalate 5075 g

 

 

 

 

 

Pasta schlägt Pizza

 

 

Die Lieblingsgerichte der Deutschen:

 

 

Nudeln/Pasta (35 %)

 

Kartoffelgerichte (18 %)

 

Gemüsegerichte (18 %)

 

Fischgerichte (16 %)

 

Salat (15 %)

 

Pizza (14 %)

 

Fleischgerichte (11 %)

 

 

 

 

 

Saft-Weltmeister:

Niemand trinkt so viel Saft wie wir. Mit durchschnittlich 35 l Saft und Nektar pro Person und Jahr liegt Deutschland klar vor Norwegen und Finnland mit je 31 l. Der EU-Durchschnitt beträgt 21,5 l.

Fruchtgehalt von Säften:
Fruchtsaft 100 %, Fruchtnektar 25 – 50 %, Fruchtsaftgetränk 6 – 30 %

Der Lieblingssaft vieler Familien ist Apfelsaft; 11,7 l Trinkmenge jährlich.

 

 

Die Hitparade der Konfitüren:

Laut einer Studie schwören fast 3/4 aller Deutschen auf selbst gekochte Konfitüren.

Erdbeere 36 %

Kirsche 10 %

Himbeere 8 %

Aprikose 5 %

Mehrfrucht 5 %

 

 

Lieblingsbrote:

Kaum einer weiß, dass „Deutsche Brotkultur“ zum UNESCO-Welterbe gehört. In Deutschland werden über 300 verschiedene Brotsorten und 1200 verschiedene Brötchenarten in den Handel gebracht. Das sind die Favoriten im Land:

34 % Mischbrot

19 % Toastbrot

16 % Brote mit Körnern und Saaten

10 % Vollkorn-/Schwarzbrot

5 % Weizenbrot

5 % Roggenbrot

11 % sonstige Sorten

 

 

Milch in Zahlen

58,2 % der Milch und -produkte werden regional gekauft. Beim Einkauf auf den Fettgehalt achten: 3,5 % Vollmilch – 1,5 % fettarme Milch – 0,5 % Magermilch.

Für 1 kg Emmentaler Käse benötigt man 10 l Milch.

Zuckerwürfelwährung:

Vorsicht Zuckerfalle! Viele Erwachsene, aber auch Kinder essen deutlich mehr Zucker, als sie denken.

Ein Becher Fruchtjoghurt enthält 7 Zuckerwürfel!

Eine Dose Limonade enthält 11 Zuckerwürfel!

Eine Portion Tomatenketchup enthält 4 Zuckerwürfel!

Eine Tiefkühlpizza enthält 8 Zuckerwürfel!

Eine Portion Marmelade 4 Zuckerwürfel!

 

 

Schleckerei:

Deutschlands erstes Eiscafé eröffnete 1799 im Alsterpavillon in Hamburg. 124 Kugeln Eis schleckt jeder Deutsche im Schnitt im Jahr. Die meisten bestellen 2 Kugeln pro Portion.

20 % eine Kugel

38 % zwei Kugeln

17 % drei Kugeln

12 % vier Kugeln

6 % fünf Kugeln

7 % sechs Kugeln

 

 

In Deutschland beliebtes Familien-Obst:

Im Jahr pro Kopf

Äpfel: Ø 19,5 kg

Bananen: Ø 14,7 kg

Orangen: Ø 9,2 kg

Mandarinen: Ø 5,9 kg

Tafeltrauben: Ø 4,4 kg

Melonen: Ø 4,1 kg

Erdbeeren: Ø 3,3 kg

Nektarinen: Ø 3,1 kg

Birnen: Ø 2,9 kg

Ananas: Ø 2,6 kg

 

Die Top 5 der wasserreichsten Familien-Obst-und Gemüse-Sorten:

Gurke 96 % Wasser

Tomate 94 % Wasser

Blumenkohl 92 % Wasser

Wassermelone 91 % Wasser

Erdbeeren 90 % Wasser

 

 

Vitamin-C-Quellen als Schutz vor Erkältungen:

Sanddornsaft 266 mg pro g

Paprika 139 mg pro g

Brokkoli 115 mg pro g

Zitrone 53 mg pro g

 

 

Fazit:

Positive Schlusszahl

2021 ist das „Internationale Jahr für Obst und Gemüse“ erklärt von den Vereinten Nationen (bzfe.de). Begründung: Wer regelmäßig Obst und Gemüse genießt, tut sich selbst und unserer Erde etwas Gutes. Obst und Gemüse bringen Farbe, Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe auf den Tisch und haben außerdem eine günstige Umweltbilanz.

Obst und Gemüse werden endlich einmal in den Fokus gestellt!

 

 

Die Entdeckung weiterer interessanter Zahlen rund um die Familienernährung wünscht Ihnen

Sabine Timmermann

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